(Ich wäre als Weltwind auch wütend.)

Die Straßenlichter schaukeln über mir, ihre Lichtkegel kreisen wie Scheinwerfer über die Straße und es bestätigt sich mein Urverdacht, dass das hier eine Inszenierung ist.

Der Wind erreicht Ecken, die ich nicht kenne und an die ich nie gelangen werde. Er spielt das Haus wie eine Flöte, mit Tönen, die du NOCH NIE IN DEINEM LEBEN GEHÖRT HAST.

Diese saubergeschleckte Stadt verwandelt sich in ein dreckiges Spektakel, denn kein Mensch kommt seinem schnellfliegenden Müll mehr hinterher.

Der Wind schlottert mir das Fahrrad, Brücken überquere ich schon gar keine mehr.

Ich begreife: so fest montiert sind unsere Straßenschilder und Verkehrszeichen gar nicht.