Experience on the page
As kids we went to the page to find something, to have an experience. As adults we have it backwards. We think that we need to have an experience before we go to the page.
— Lynda Barry (via Austin Kleon)

Genau das: Früher habe ich gezeichnet, und es war ein Erlebnis. Im Zeichnen habe ich Geschichten, Orte, Wesen erfunden und gelebt, im Zeichnen war ich woanders, Zeichnen war Leben wie alles andere auch.

Wenn ich heute versuche zu zeichnen, versuche ich, etwas zu erreichen. Ich will eine Person sein, die zeichnet. Und scheitere, denn so und zur Zeit bin ich keine Person, die zeichnet.

Was vermutlich daran liegt, dass ich im Zeichnen selbst kein Erlebnis mehr habe.

Was ich so sehr vermisse.

Da will ich wieder hinkommen. Durch den Schmerz hindurch, durch die Scham, durch die krüppeligen Collagen, durch die hässlichen Striche. Oder an ihnen vorbei, in einem anderen Boot.

Auch hier – on the page – beim Zeichnen und Schreiben und Collagieren, geht es wieder um Intuition und das Auswählen und Nutzen der Werkzeuge dafür.

Und auch hier um die Erfahrung, um so etwas wie Präsenz und Ziellosigkeit und Unoptimierbarkeit: nicht zeichnen, um so oder so zu sein, sondern zeichnen, weil es Spaß macht.

    Ricarda Kielzitat, alltag
    I add to it.
    I am not satisfied with the world, so I add to it. My desires are on display. What I make I love and hate.
    — Lynne Tillman
      Ricarda Kielzitat
      Is this trying to fix me?

      How to structure my life so that it complies as little as possible with Capitalism and the Patriarchy, and includes as much Experiences, Awareness and Joy as possible:

      (an ongoing list)

      1. Believe, always: There is nothing wrong with me. There is nothing that needs to be fixed.
      2. Treat others knowing that they are not broken and do not need to be fixed.
      3. Ask myself before starting anything new – yoga, meditation, intuition training, morning pages, clean eating, whatever: Is this trying to fix me? Then remember 1: There is nothing that needs to be fixed.
      4. How can I do this new thing (and try to „get better“, to grow, to change, to evolve) without putting myself into a shameful place of „not good enough“? By liking beginnings. By not counting. Take the numbers out. Try a life with less numbers. Try feeling my way through stuff.
      5. Be careful of what I choose to track. Really careful. What are the relevant stats to my life?
      6. Take responsibility for my own goals and for the tools I choose to use.
      7. Nurture myself to the place where I can take this responsibility.
      8. Choose to be in my body. It does not matter what that looks like on the outside.
      Nichts in mir ist kaputt.

      Ich will ruhen, schnitzen, nichts tun, spazieren gehen, einfach nur um des Ruhens, des Holzes, des Nichtstuns, des Spaziergangs willen. Und nicht, um danach besser zu arbeiten, besser zu denken, mehr zu sein.

      (Ist das heute überhaupt noch möglich? Noch denkbar?)

      Ihr Optimierer, App-Entwickler, Self-help-Autorinnen, ihr versucht, mich von innen her zu kapitalisieren, aber ich mache nicht mit. Mein Innenraum ist meiner, und hier ist kein Platz für diese verzerrten Wertungen, hier ist schon genug los.

      Nichts in mir ist kaputt, nichts muss repariert werden.

      Fangen wir wieder dort an, bei der Dankbarkeit: Ich bin dankbar für den ersten Morgen im Jahr, an dem ich mit offenem Fenster Yoga machen kann, für diese süße Mango in meinem Mandelmüsli, für Rosen, die gedeihen, für eine durchgeschlafene Nacht mit Träumen von einem wildbemaltem Overall und Artischoken-Marmelade in Schokoladentafelform, I was always on the go, für Umarmungen und Anrufe.

      Und fangen wir wieder bei den Zweifeln an: Dienen die Dankbarkeitsübungen, verankernden Meditationen, Atemübungen – dienen die nicht hauptsächlich dazu, mich still und stumm zu stellen? Voller Ruhe und innerer Stille, damit ich aushalten kann, was kommt? Wouldn't it be so much more important for me to cultivate a practice of loudness?

      Hier ist kein guter Ort für Paranoia.

      Ich muss mir das gestalten, was mir dient, und selber die Verantwortung darüber behalten, wie laut und leise, wie still und stark ich sein und werden will.

      „Die wollen, dass wir …“ ist eine wichtige Aussage.

      „Aber ich werde nicht.“ ist doch die wichtigere Aussage, für die muss die erste nicht mal wahr sein.

      Wenn ich mich auf die zweite Aussage konzentriere, nur das kontrolliere, was ich kontrollieren kann, lasse ich dann aber „die“ aus der ersten Aussage aus ihrer Verantwortung?

      Wo ziehe ich diese Grenze, wann will ich jemanden stellen, wo habe ich die feste Überzeugung, dass jemand (eine Person, ein Staat, ein System) eine Verantwortung hat und sie tragen muss? Wann bin ich mal wirklich fucking wütend? Wann ist das dienlich und wann ist es nur Rausch und Verschwendung der eigentlichen Energien. What fuels me?

        Nudges

        Ich mache einen Online-Kurs zur Stärkung meiner Intuition. Jeden Tag erhalte ich eine Mail mit etwas aufmunterndem Text zu den „Nudges“, also den Intuitions-Stupsern, die ich erhalte oder erhalten soll, und eine kleine Übung dazu.

        Ein Teil von mir spottet jeden Morgen über diese Mails und die Übungen, die hauptsächlich Anregungen für Collagen sind. Ein anderer Teil von mir rollt die Augen und setzt sich trotzdem hin und verbringt eine Stunde damit, Bild- und Wortfetzen auszuschneiden. Ein weiterer Teil von mir atmet auf in dieser Stunde, und glaubt, auch hier natürlich etwas lernen zu können.

        Dieser Teil lernt: Alles können Stupser sein – auch all die alltäglichen Sätze und Bilder, die sich aus unbestimmten Gründen wichtig anfühlen. Die ich irgendwo lese, aufschnappe, träume. Also eigentlich alles, was ich mir ohnehin schon immer notiere.

        Der interessante Sprung passiert dann, wenn ich dieses „was ich mir eh schon immer notiere“ als Werkzeug begreife, um zu hören, was drinnen los ist und was deshalb draußen hängen bleibt. Was sich zeigen will.

        Dafür muss ich vermutlich das Gefühl loslassen, dass es Luxus und frivol und egoistisch ist, sich so viel mit diesem Innen zu beschäftigen. Ich will davon ausgehen, dass das Zuhören und Achtgeben ein normaler, gesunder und wichtiger Teil meiner Arbeit ist. Dass das einfach die andere Hälfte ist:

         
         Heart Museum aus  Durga Chew-Bose ,  Too Much and Not the Mood

        Heart Museum aus Durga Chew-Bose, Too Much and Not the Mood

         

        Taking more pride in my thoughts. Selbstbewusster mein inneres Werkeln dokumentieren.

        Das ist, wie so vieles andere auch, eine Frage von gefühlter Berechtigung.

        Kein Recht darauf und voll dabei.
        When I write something that I don’t have the right to write, that could fail, then I’m not being a professional – I’m being an artist.

        As an artist, my job is doing things that might not work.
        — Seth Godin

        Ich denke über Kunst und Selbstsicherheit nach.

        Zu sagen: Ich schreibe an einem Buch, ich mache Kunst (nicht „ein Projekt“, sondern Kunst), ich bin Künstlerin – das braucht so viel Selbstbewusstsein.

        Mal habe ich’s, mal nicht. Ich begreife erst jetzt allmählich, dass ich das in Teilen steuern kann. Dass ich mich entscheiden kann, meine Impulse ernst zu nehmen und mir bewusst die Überzeugung aufzubauen, dass ich eine Künstlerin bin. Es muss ja damit anfangen, dass ich meine Arbeit, und mich, ernst nehme.

        Ich frage mich dabei zwei-, nein, dreierlei:

        1. Wann habe ich das Recht, zu sagen, dass ich Kunst mache?

        Wieso bleibt wider besseren Wissens in mir der Wunsch, dass es eine Art von Jüngstem Kunstgericht gäbe, jemand, der aufteilt und sagt: Das hier ja, das dort nein?

        (Weil ich gerne eine Sicherheit hätte, aber zu faul bin, mir die selber zu erarbeiten?)

        2. Wann haben Andere das Recht, zu sagen, dass sie Kunst machen?

        Erstmal im Sinne von: Wann gestehe ich es ihnen zu, was akzeptiere ich selber als Kunst? Habe ich dafür sichere und klare Kriterien?

        Aber auch und vor allem im Sinne von: Wie können wir unsere Gesellschaft anders strukturieren, und zwar so, dass nicht nur weiße, gesunde Männer aus gutem Hause das mit größter Überzeugung sagen?

        Wie bauen wir uns Strukturen für die am Rand? Brauchen wir am Rand überhaupt Strukturen? Ist das nicht auch gerade das Schöne, dass wir hier auf nichts und niemanden achten müssen?

        (Ja, das ist schön. Aber nur hilfreich, solange wir es nutzen.)

        3. Und drittens: Wie wäre es mit der Überlegung, dass es vor allem dann Kunst ist, solange wir nicht das Recht dazu haben?

        Und sobald wir das Recht dazu haben, wird es Beruf und Profession und professionell, was alles wunderbar ist, aber eben keine Arbeit mehr am Rand?

        Ist es dann eher Kunst, wenn ich von einem anderen Ort aus arbeite als aus dem Recht darauf? Aus einem anderen Selbstbewusstsein als dem erarbeiteten, ererbten, eingeübten? Von der kippligen Kante und stolz darauf?

        PS. Ich schreibe an einem Buch. 

        Was sich zeigen will

        Ich war lange nicht hier.

        Ich war auf anderen Baustellen – ich habe wepsert ein neues Zuhause gebaut, die Patchwork-Plattform erstellt und befüllt, diegutewebsite.de komplett überarbeitet.

        Ich war unterwegs, zwischen München und Leipzig und hundert Orten dazwischen und auf zwei Inseln, für die Arbeit, für Erholung, für Abenteuer, mit Freunden, mit Familie, mit Fremden, in fröhlicher Mission, in trauriger Mission.

        Ich war am Ankommen, in meinem neuen riesigen Atelier mit den viel zu vielen Räumen, die ich alle einzeln erst kennenlernen und untersuchen musste, und jetzt natürlich nicht mehr missen mag.

        Und ich hatte den Rhythmus verloren, den Rhythmus, in dem ich einfach so etwas von mir zeige, ohne Programm und Plan und Plattform. Eine Weile ging das ganz gut auf Instagram, aber ich habe mich dort zu sehr ablenken lassen, also hab ich's erstmal für mich gesperrt.

        Aber irgendwas will doch raus, will sich zeigen, will veröffentlichen ohne Grund und Ziel.

        Deshalb habe ich mir meine Seite jetzt zu meiner eigenen Social Media Plattform umgebaut.

        So wie ich sie mir erträume, mit der richtigen Mischung für mich aus Bild und Text, Ernst und Quatsch, oben und unten. Als ein Ort, an dem ich eine Auswahl aus meinem täglichen Gedanken- und Bilderfluss platzieren kann, um sie in diesem Prozess gleichzeitig zu strukturieren und Freude daran zu haben.

        Ich verstehe auf einmal, dass ich meinen eigenen Blog nicht als mehr Arbeit sehen will, als ein weiteres hustling, sondern als eine Pause. Als eine Reflektion vom Tag, von der Woche, ein Sortieren der bereits gemachten Arbeit, als ein kleines Sabbatical.

        Zwei Gedanken haben mir dabei geholfen, mir diesen digitalen Ort wieder zu erobern. Zum einen Austin Kleons Überlegungen zur laufenden Arbeit mit Notiz- und Tagebüchern:

        Almost every writer will tell you how important it is to keep a daily diary or notebook, but very few emphasize how important it is, if you want to publish, to have a system for going back through those personal notebooks and diaries and turning them into public writing.
        — Austin Kleon

        Zum anderen, wie schon so häufig, Sarah Ryhanens Weisheit, und ihre eigene ausdauernde, liebevolle, selbstverständliche Nutzung ihres Blogs. Hier ein Ausschnitt aus ihren Notizen während ihres Sabbaticals:

        This morning I woke up and realized I don’t want to be a business woman. That is the purple, the radical. Instead, I really only want to make the most beautiful flowers in the world and share them. I want to let myself go back to the place where ecstasy and aching are knit together - a creative place that fills me up so much that it overflows - then only can I really begin.

        I think as success oriented women, we so easily slide away from knowing or listening to what is really calling us, what we really want. We turn our creativity into commodity - make an armor of personal dogma and sell the shit out of it. Sacrifice our essence for the sterile image of perfection as so easily witnessed on social media these days. I’m thinking so much lately about how to earn a living doing what I love and staying close to what I really want. Excuses about money or fear of failure sort of fade when you are living at the bottom of a pond. I remind myself to stay present with what matters most. I can, after all, always wait tables.
        — Sarah Ryhanen

        Ich staune über die Sicherheit und Eindeutigkeit, mit der ich auf einmal weiß, wie es weitergeht, wie ich Lust darauf habe, wie sich aus all dem Grübeln und Zeit-geben und Mäandern jetzt doch eine Linie ergibt. Wie die eingeübte Ehrlichkeit der letzten Monate, mit Patchwork und wepsert, sich auf einmal auszahlt, wie ich gleichzeitig begreife, dass ich eine Zeitlang schon mal viel ehrlicher war, wie ich verstehe, dass das Phasen sind.

        Wie ich darauf vertraue, dass die nächste Phase beginnt, und dass ich in dieser Phase mit einer neuen und schönen Selbstverständlichkeit das erkennen und bei dem bleiben kann, was mich ausmacht.

        Die Rosen-Nüsschen, die ich im Herbst umständlich aus einer dicken Handvoll Hagebutten herausgeklaubt habe und die im Kühlschrank überwinterten, fangen dieser Tage an zu keimen. Ich pflanze sie ein und begreife dabei, dass das genau das Gleiche ist: Kleine Mulden drücken und sie füllen.

        as if you had a little daughter watching

        Drüben auf wepsert.de (unserem neuen feministischen Widerspruchsblog) habe ich einen Essay veröffentlicht über sexuelle Übergriffigkeiten im Alltag und in Arbeitssituationen, und über die Verantwortung, die wir gesammelt für solche Situationen tragen, und darüber, dass wir alle manchmal mehr fragen und weniger handeln sollten. ⟾ ↝⇛  Hier geht's zu dem Artikel.

         

        Behave as if you had a little daughter watching.

        &

        So arbeiten, dass man nicht kapitalisiert werden kann.

        Ricarda Kielalltag
        Tagesgewebe

        Beim Einschlafen dachte ich an das Gewebe, das wir erschaffen, mit den Dingen, die wir uns täglich hin- und herschicken. Wir vergessen so oft, dass wir täglich diesen Stoff weben, dass alles darin landet.

        Ricarda Kielalltag
        Richness of meaning
        I am for richness of meaning rather than clarity of meaning; for the implicit function as well as the explicit function. I prefer “both-and” to “either-or,” black and white, and sometimes gray, to black or white. A valid architecture evokes many levels of meaning and combinations of focus: its space and its elements become readable and workable in several ways at once.
        — Robert Venturi
        Ricarda Kielzitat
        Instapost

        Weißt du, was ich mag? Wenn das Licht meines Fahrrads einen Kegel im Nebel macht.

        (Werden Details schöner, oder wichtiger, wenn man Bilder davon teilt?)

        Ricarda Kielalltag
        Diese Stadt

        Vor meinem Haus übergeben sich Blondinen unter rotem Himmel

        Ich stehe am Fenster und nage an einem Knochen sie stützen sich
        so schön ab und werden morgen alle stinken ich stehe am Fenster und
        reibe meine Hosennähte soll ich ihnen ein Stück Kuchen bringen

        Durchsichtige Engel haben genug von dieser Stadt sie suchen Hunde
        denen sie in die Augen schauen können und verpassen darüber ihren Flug
        im DM am Flughafen suchen sie Trost

        Mein Bruder steht nicht mehr an seinem Fenster er bringt ihnen Kuchen
        hält ihnen die Haare und wischt ihre Stirn führt sie in weiche Betten und
        deckt sie zu die Blondinen seufzen

        Die Engel bekommen einen Flieger und können endlich
        ihre Stirn an das doppelte Glas lehnen

         

        (Das Gedicht wird hier fein besprochen von Leander Beil. Trotz der Blondinen darin.)

        Ricarda Kielgedicht
        Post-election

        Meaghan O'Connell on dreading a trip to see family post-election: This is nothing really, this possible discomfort, though you have to watch how it changes you, make sure you're changed in the right direction. Make sure you don't just go running away in the other direction.

        And, by Naomi Shihab Nye, via Rachel W. Cole, from a poem called Kindness:


        (…)

        Before you learn the tender gravity of kindness,
        you must travel where the Indian in a white poncho
        lies dead by the side of the road.
        You must see how this could be you,
        how he too was someone
        who journeyed through the night with plans
        and the simple breath that kept him alive.

        Before you know kindness as the deepest thing inside,
        you must know sorrow as the other deepest thing. 
        You must wake up with sorrow.
        You must speak to it till your voice
        catches the thread of all sorrows
        and you see the size of the cloth.

        Then it is only kindness that makes sense anymore,
        only kindness that ties your shoes
        and sends you out into the day to mail letters and
             purchase bread

        (…)

        Ricarda Kielzitat
        eating peanuts

        You walked here

        picking ground elder

        and stinging nettle

        tearing the leaves

        into a salad

        dressed only

        by dogs

        I am the one

        who watches you eat

        these leaves

        eating peanuts

        I am a peanut please love me

        You’re like that

        You like stuff like that

        I can’t even

        call that dinner

        But you look at me

        with the clearest of eyes

        Ricarda Kielgedicht
        Münzen

        Ich sehe, im Vorbeifahren auf dem Fahrrad, auf der Straße Geld liegen, aber es ist kein Traum. Weil Feiertag ist und die Straße leer, halte ich an, drehe um und sammele die beiden Münzen auf. Ich stecke sie in meine Jackentasche und biege rechts ab. Am Ende der Straße sehe ich eine Person winken, es sieht aus wie eine große Frau in einem Businesskostüm. Als ich näher komme, erkenne ich, dass sie dem Taxi hinter mir winkt und ein Mann ist, nackt mit breiter Brust unter einem grauen Bademantel. Er steigt in einer selbstverständlichen, großen Bewegung in das Taxi ein, während ich daran vorbeifahre. An meinem Ziel stelle ich fest, dass meine Wasserflasche ausgelaufen und mein schönes Portemonnaie durchnässt ist.

        Ricarda Kielalltag
        Aus den Argonauten
        There is nothing you can throw at me that I cannot metabolize, no thing impervious to my alchemy.
        — Annie Sprinkle
        Who wants to touch a really soft head?
        — Lenny Dodge
        Thank you for showing me what a nuptial might be – an infinite conversation, an endless becoming.
        — Maggie Nelson
        Ricarda Kielzitat