Fleißig ist kein Gefühl.

Nur weil ich am Schreibtisch sitze, muss ich nicht geldarbeiten. Ich kann einen kompletten Vormittag an meinem Wepsert-Artikel werkeln, ich spüre das allmählich. Spüre den Herbstnebel draußen und die kleinen aufgeregten Meisen, spüre, wie viel ich gearbeitet habe dieses Jahr, und wie ich in mir kultivieren will, dass ich eine Künstlerin bin, dass ich nach meiner Uhr ticke, dass das Leben auch schön ist und „fleißig“ kein Gefühl.

Mein neuer Patchwork-Tagebuchbericht ist online, er ist loser, fließender, intuitiver als sonst, aber genau darum geht es auch. Darum, dass ich nicht alles farbig kodieren und exakt planen muss, dass ich manches loslassen kann, dass Essays nicht perfekt sein müssen, dass Sachen raus müssen, damit wir weitermachen können.