Nichts in mir ist falsch.

Wie ich mein Leben strukturieren kann, dass es so wenig wie möglich die Bedingungen des Kapitalismus und des Patriarchats erfüllt, und so viele Erfahrungen und Widersprüche, so viel Aufmerksamkeit und Freude wie möglich erhält.

  1. Nichts in mir ist falsch. Nichts an mir muss richtig gestellt werden. Ich kann falsch liegen und falsch handeln, aber ich bin nicht falsch.
  2. Die Menschen um mich sind nicht falsch und sie müssen nicht richtig gestellt werden.
  3. Bevor ich etwas Neues ausprobiere oder kaufe, frage ich mich: Will mich das hier richtig stellen? Versuche ich hiermit etwas zu reparieren, was nicht kaputt ist? Dann erinnere ich mich daran: Nichts an mir ist falsch.
  4. Wie kann ich etwas Neues anfangen und darin „besser“ werden, damit wachsen und mich verändern, ohne mich durch die Scham von „nicht gut genug“ zu quälen? Indem ich Anfänge mag. Indem ich das Anfangen feiere. Indem ich keine Zahlen beachte. Indem ich mich hindurchfühle.
  5. Ich übernehme Verantwortung für meine Ziele und für die Werkzeuge, die ich verwende.
  6. Ich sorge so weit für mich, dass ich diese Verantwortung übernehmen kann. Ich füttere mich.
  7. Ich entscheide mich immer wieder dafür, in meinem Körper zu sein und ihn zu spüren.
  8. Ich entscheide mich dafür, dass es egal ist, wie das von außen aussieht. We like the body.
  9. Ich bin bereit, das hier zu genießen und meine Freude daran zu zeigen.