Bedürfnisse sind keine Probleme

Your human frailty is not a regrettable fault to be treated by proper self-care so you can get your nose back to the grindstone. Sickness, disability, and unproductivity are not anomalies to be weeded out; they are moments that occur in every life, offering a common ground on which we might come together. If we take these challenges seriously and make space to focus on them, they could point the way beyond the logic of capitalism to a way of living in which there is no dichotomy between care and liberation.“ – aus Self as Other - Reflections on Self-Care von Corina DrossIch weiß leider nicht mehr, wie dieser Gedanke seinen Weg zu mir fand. Aber ich weiß, wie wichtig er gerade für meinen Prozess der Verlangsamung ist.

Körperliche Bedürfnisse. Emotionale Bedürfnisse. Rahmungsbedürfnisse. Ich will kein Bedürfnis als ein Problem sehen, sondern einfach als einen Teil von mir und den Menschen um mich, und als einen Teil unserer Beziehung.

Vielleicht als ein gemeinsames Ziel unserer Beziehung, diese Bedürfnisse zu sehen, zu benennen und sie gemeinsam zu erfüllen oder gemeinsam zu vertagen. Als eine Aufgabe an unsere Fantasie, wie wir möglichst viele unserer Bedürfnisse gemeinsam erfüllen können, auf Arten, an die wir vielleicht bisher noch nicht gedacht haben.

Siehe auch Nichts in mir ist kaputt und Selbstfürsorge ist Arbeit.